Bad

Angefangen hat alles mit einer Planung am Tisch. Wir wollten eine optische Trennung von Bade- und Waschbereich erreichen. Wir haben den Raum in der Mitte geteilt und eine Erhöhung gebaut. Auf dieser befindet sich die Badewanne und die Dusche (Walk-In). Auf der unteren Ebene finden sich 2 Waschbecken (2 Frauen) sowie die Toilette.

Beim Bad steckt viel Arbeit und Einfallsreichtum- Installation drin. Danke an dieser Stelle an meinen Vati.

Zu oben: Die Badewanne soll freistehend sein, d.h. ich musste eine Wannenrandarmatur planen. Hier sind wir auf die Metris Serie von Hansgrohe gestoßen. Die Halterung für diese Armatur haben wir aus Ständerwerk (100mm) selber gebaut (400 Euro gegenüber Hansgrohe gespart). Auch den Wannenträger (unbezahlbar :o ) haben wir selber gebaut (100mm Fussbodendämmplatten). Diese Platten haben wir in 2 Lagen um die Wanne herum gebaut. Durch die Erhöhung im Badebereich bekommen wir eine Einstiegshöhe der Wanne von knapp 300 mm (altersgerecht ;o).  Die Dusche bekommt eine tiefhängende Handbrause, sowie eine Regenbrause mit 300 mm Durchmesser.

Zu unten: Bei der Keramik und den Möbeln haben wir uns für Villeroy und Boch entschieden. Sehr hochwertig und günstig im I-Net. Hier will ich noch nicht soviel sagen an dieser Stelle folgen Bilder. Fange bald an zu fliesen.

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Kamin

Am 6. April 2013 wurde mit dem Aufbau des Kamins angefangen.

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Holzbalken

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Estrich

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Fußbodenheizung

Die Fussbodenheizung…

Hier habe ich mich für das System der Firma Multibeton entschieden. Ein riesen Vorteil ist, dass das Rohr warm bis heiss (bis 80 Grad) verlegt wird. Wir haben, bevor es mit dem Rohr los ging, erst einmal die Clipschienen nach Verlegeplan der Firma Multibeton verlegt und mit Fermacellkleber an die Rasterfolie geklebt. Ich habe Euch mal 2 Verlegepläne vom Wohnzimmer und Küche bereitgestellt. Hier kann man schön die Verlegeart und die Position der Schiene erkennen. Somit konnte ich Raum für Raum die Schienen verlegen. Mit einer Gastherme und einem ca. 80 Liter Fass sowie einem Abrollgestell konnten wir Raum für Raum (mit SYSTEM) fertig machen. Hier an dieser Stelle vielen Danke an Pompe. Mit ihm habe ich in 16 h die Heizung verlegt. Wie Ihr erkennen könnt (anhand der Pläne), sind die Bereiche an der Aussenwand enger gelegt als die Bereiche im Inneren. Somit wird ein optimales Raumklima/-wärme und Wohlbefinden erzeugt.

Auch die Stellantriebe und die Klemmleisten wurden von Multibeton geliefert. Die habe ich nach dem Estrich installiert. Die Raumthermostate habe ich passend zum Schalterprogramm gekauft. Sie laufen wie die Stellantriebe auf 230V.

An den HKV’s (Heizkreisverteiler) wurde noch nach den Vorgaben von Multibeton ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, d.h. die Durchflussmenge jedes Heizkreises wird eingestellt je nach Funktion des Raumes.

Insgesamt wurden 1.070 m Rohr verlegt.

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Fußbodendämmung

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So heute mal wieder was vom CHEF ;o),

ein paar Worte zum Thema Fussboden dämmen:

Der komplette Fussbodenaufbau bis zum Estrich wurde in 3 Lagen gefertigt. Direkt auf die Schweißbahn haben wir mit 30mm EPS35 Dämmung angefangen. Die 2. Lage wurde stoßüberbrückend auf die 1. Lage aufgebracht. Somit haben Kältebrücken im Fussboden keine Chance. Hier habe ich mich für die 60mm EPS35 entschieden. Nun wird, bevor wir mit der 3. Lage weiter machen, erst noch der Randdämmstreifen angebracht. Er soll eventuelle Dehnungen des Estrichs aufnehmen. Die 3. Lage war eine 30mm Dämmrolle (DR30-2plus WGL40) mit einer Rasterfolie. Sie hat nur den Auftrag einer Trittschalldämmmung. Bei Verwendung dieser Dämmung kann auf die Folie für den Estrich verzichtet werden. Die Raster erleichtern im nächsten Arbeitsgang die Verlegung der Fussbodenheizung. Zusätzlich habe ich die Stöße der 3.Lage und den Anschluß an den Randdämmstreifen mit Gewebeklebeband verklebt.

Rohre und Känale wurden in die Fussbodendämmung integriert. Hohlräume haben wir mit Trockenschüttung geschlossen. Die Lüftungskanäle haben keine Verbindung zur Bodenplatte, wegen der Kälte!!! Sie liegen auf der 1. Lage drauf.

Hier noch ein paar Daten: Gesamt Dämmung beträgt 120mm, 1. und 2. Lage sind 150 kPa belastbar, 3. Lage 10kPa (kPa Druckspannung) sowie einen WLG von 035.

 

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Gipskarton

Am 30.06.2012 wurden die Gipskartonplatten ins Haus getragen.

Im Juli 2012 wurden mit den Decken angefangen.

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TW,AW und Heizung

Am 06. August haben Opa Dieter und ich angefangen mit der Hausinstallation von Trinkwasser, Abwassser und Heizung. Wir haben uns als erstes das Bad vorgenommen. Angefangen haben wir mit der Strangentlüftung, welche über das Dach entlüftet. Diese wurde mit einem Schwitzwasserschlauch versehen ( nach EnEV 2009). Alle Abwasserleitung wurden nach EnEV im Haus gegen Schwitzwasser geschütz. Als nächstes haben wir die Vorwand im Bad gebaut, natürlich aus Holz, ist ja auch ein Holzhaus. Dort wird dann später das WC und die beiden Waschbecken montiert. In diese Vorwand kommen die Wasseranschlüße und die Abflüße der jeweiligen Objekte. Die Kaltwasserleitung wurde auch gegen Schwitzwasser nach EnEv 2009 geschütz. Die Warmwasserleitung und Zirkulationsleitung wurden mit 100% exdruhierende Dämmung (stehende Dämmung) nach EnEV 2009 gedämmt. Warum eine Zirkulationsleitung? Mittels einer Zirkulationspumpe (Hocheffizientspumpe) kann zu Stoßzeiten das Warmwasser im Haus zirkulieren, d.h. wir haben sofort warmes Wasser, wenn es benötigt wird. Die Warmwasserleitung ist am letzten Ende mit der Zirkulationleitung verbunden. Somit schließt sich der Kreislauf und es geht zum Warmwasserbehälter zurück. An den nächsten Tagen haben wir die Wasserverteilung im HWR und in der Küche installiert. In der Küche wird die Spüle, der Geschirrspüler, die Aussenzapfstelle sowie unser neuer Kühlschrank mit Wasser versorgt (Side by Side).

Im HWR sieht man die Kaltwasserverteilung. Das Wasser wird über den Wasserzähler an den Rückspülfilter zur Waschmaschine, zur Garage, zum Warmwasserspeicher, zur Kaltwasserverteilung im Haus und der Aussenzapfstelle. Alle Aussenzapfstellen sind frostsicher und wir können auch somi im Winter Wasser entnehmen. Die Abwasserleitungen im HWR sind auch fertig. Hier wird dann das Kondenswasser vom Schornstein, Lüftungsanlage, Wärmepumpe, Pufferspeicher und Warmwasserspeicher sowie das Abwasser der Waschmaschine abgeführt. Auch die Hauptleitungen vom Pufferspeicher zu den Heizkreisverteilern wurden verlegt. Im

Kindezimmer ist ein 3er HKV und im Schlafzimmer ist ein 10er HKV. Beide Verteiler sind im Ständerwerk verbaut.

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Bohrung für die Wärmepumpe

Am 12.09 sind die Männer der Firma BBF Illchmann zu uns gekommen. Sie haben an diesem und am nächsten Tag die beiden Bohrungen für unsere Wärmepumpe gebohrt. Laut meiner 6 kW Wärmepumpe der Firma Junkers benötigen wir dazu 2 Bohrungen a 55m tief. Beide Bohrungen wurden auf 65 m gesetzt. Ein bisschen mehr kann nicht schaden. Damit die Bohrung nach Herausziehen des Bohrers nicht zusammenfällt (180 mm), wurde ein chemischer Zusatz in das Ansaugwasser getan. Dieser Zusatz sorgt 24h für ein stabiles Loch. Nachdem die Sonde dann heruntergelassen wurde muss das Loch wieder verfüllt werden. Diese wurde mit einer Tonschlemme unter hohem Druck getan. Prinzip der Sonden: Über diese Bohrungen wird die Kälte des Wassers im Rohr, welche beim Prozess in der WP entsteht, an das Erdreich abgegeben und wieder erwärmt. Umgekehrtes Kühlschrankprinzip. Am 3. Tag wurden die Rohrleitung mit Frostschutz aufgefüllt und unter Druck gebracht. Ein kleines Video zeigt den Ablauf einer Bohrung. Die Jungs waren gut drauf und super schnell, somit gab es am 3. Tag Gegrilltes vom Bauherr :0).

Video Bohrung.mp4

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Lüftungsanlage

Für die Lüftungsanlage wurden am 23. Juni 50 m Lüftungsrohre auf dem Grundstück in 2 m Tiefe vergraben.Wozu das? Dieses Rohr nennt man im Lüftungsgebiet Erdwärmetauscher. Dieser wird vom Lüftungsgerät genutzt, wenn die Außentemperatur deutlich über oder unter 10 Grad ist. Im Sommer wird die warme Temperatur durch das 10 Grad kalte Erdreich geschickt. Somit haben wir angenehme Temperaturen im Haus bei Hochsommer. Im Winter ist es genau umgekehrt. Die Minusgrade werden durch das 10 Grad warme Erdreich vorgewärmt und wir bekommen kein Frost im Haus :o ). Das ist das Prinzip eines Erdwärmetauschers.

Tatkräftig unterstützt hat uns Matthias und Opa.

Am 07.08.2012 haben Opa Dieter und Ich angefangen mit der Verlegung der Lüftungskanäle oberhalb der Wohnräume. Insgesamt haben wir 27 m 100er, 33 m 125er und 21 m 160er Wickelfalzrohr gedämmt und verlegt. Laut Hersteller”Junkers” müssen die Rohre ausserhalb der thermischen Hülle doppelt gedämmt werden. Die Abluft ist mit 60mm aluminiumkaschierte Dämmung gedämmt. Sie soll die warme verbrauchte Zimmerluft zur Lüftungsanlage transportieren und dort mittels Kreuzwärmetauscher die kühle Frischluft erwärmen. Damit die warme Frischluft nicht ihre Energie verliert, wurde sie mit 80 mm aluminiumkaschierte Dämmung gedämmt. Anhand meines Verlegungsplan kann man vielleicht nachvollziehen welche Räume mit welchen Rohren versehen worden. Ein haufen Arbeit war der Umbau der vorhandenen Dachstuhlstatik. Hier sieht man auf einigen Foto´s, wo ein Wechsel nötig war ( es waren 35 Grad unterm Dach ). Alle Formteile waren mit einer Gummidichtung versehen. Das ist vom großen Vorteil, wenn man keine Nebenluft ziehen will bzw. Luft verlieren will. Trotzdem haben wir zusätzlich noch an jeder Stoßstelle Kaltschrumpfband benutzt. Die ganze Installation hat 42 h gedauert. Hier noch ein Dankeschön an meinen Papa für die Hilfe.

hier der Link zum Plan der Lüftungsanlage
Die nächsten Worte zum Thema hört Ihr von mir, wenn ich im HWR das Lüftungsgerät an das Rohrnetz anschließe und in Betrieb nehme.

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